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Interview: Chinesischer Botschafter: China-Usbekistan-Beziehungen gedeihen weiter, Kooperation ist fruchtbar

German.xinhuanet.com | 20-06-2016 15:05:25 | Xinhuanet

TASCHKENT, 19. Juni (Xinhuanet) -- Die Beziehungen zwischen China und Usbekistan hätten sich weiter auf nachhaltige und tiefgreifende Weise entwickelt, während in den letzten Jahren fruchtbare Resultate bei bilateraler Kooperation in allen Bereichen erreicht worden seien, sagte der chinesische Botschafter in Usbekistan Sun Lijie.

Das chinesische und usbekische Volk, als gute Freunde, gute Partner und gute Brüder auf der Seidenstraße, habe gemeinsam eine ruhmreiche Geschichte der Seidenstraße geschaffen, sagte Sun kürzlich bei einem Interview mit Xinhua vor dem Staatsbesuch des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping in Usbekistan vom 21. bis zum 24. Juni.

Die beiden Länder brächten heute gemeinsam ökonomischen Austausch und gegenseitige Bezugnahme auf die Zivilisationen zwischen Ost und West voran und förderten die gemeinsame Entwicklung der Menschheit mit pragmatischer Kooperation als Basis, mit kultureller Kooperation als Bindeglied und mit dem gemeinsamen Aufbau des Seidenstraßen-Wirtschaftsgürtels als eine Gelegenheit, sagte er.

Während Xis bevorstehendem Besuch in Usbekistan werden die Regierungschefs beider Länder ausführliche Diskussionen über die weitere Entwicklung der China-Usbekistan-Beziehungen und Kooperation führen, sagte Sun.

Er ist zuversichtlich, dass Xis Besuch sicherlich der Entwicklung der China-Usbekistan-Beziehungen einen neuen Impuls verleihen und ein neues Kapitel für freundschaftliche Kooperation zwischen beiden Ländern aufschlagen werde.

Der chinesische Botschafter sagte, dass sich die pragmatische Kooperation zwischen beiden Ländern jetzt auf eine „Überholspur“ begeben habe, angetrieben vom gemeinsamen Aufbau des Seidenstraßen-Wirtschaftsgürtels und bilateraler Kooperation bei der Produktionskapazität.

Der bilaterale Handel zwischen beiden Ländern habe sich weiter erhöht und diversifiziert und die beiden Länder ergänzten einander in hohem Maße hinsichtlich der Ressourcen und wesentlichen Produktionsfaktoren, sagte Sun.

China sei leistungsstark bei der Ressourcenfinanzierung und besitze eine gut entwickelte Fertigungsindustrie und starke Produktionskapazitäten, während Usbekistan reiche Naturressourcen, reichlich Arbeitskräfte und einen starken Wunsch zur industriellen Aufrüstung habe, sagte Sun.

Derzeit seien über 600 chinesische Unternehmen in verschiedenen Feldern, einschließlich Energie, Telekommunikation, Infrastrukturaufbau und Textilien, in Usbekistan tätig, fügte er hinzu.

Während seines Besuchs in Usbekistan wird Xi auch an einem Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) teilnehmen.

Mit Hinblick auf die SOZ sagte Sun, dass die Organisation reichliche Erfolge seit ihrer Gründung vor 15 Jahren erzielt und sie erfolgreich ein neues Model der internationalen Kooperation erforscht habe und zu einer der dynamischsten und einflussreichsten internationalen Mechanismen geworden sei.

Die SOZ sei jetzt eine „große Familie“ von sechs Mitgliedsstaaten geworden, mit sechs Beobachterstaaten und sechs Dialogpartnern, und habe Kooperationen mit den Vereinten Nationen und dem Verband Südostasiatischer Nationen aufgebaut, sagte er.

Die SOZ sei eine positive Kraft geworden, die die Sicherheit, Stabilität und nachhaltige Entwicklung in den internationalen Beziehungen verbessere, merkte er an.

(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)

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