BEIJING, 10. Januar 2026 (Xinhuanet) -- Chinas Cyberspace-Regulierungsbehörde veröffentlichte am Samstag einen Entwurf von Vorschriften zur Regelung der Erhebung und Nutzung personenbezogener Daten durch Internet-Anwendungen und holt dazu Stellungnahmen der Öffentlichkeit ein.
Der Entwurf, ausgearbeitet von der chinesischen Cyberspace-Verwaltungsbehörde, zielt darauf ab, die Rechte und Interessen im Zusammenhang mit personenbezogenen Informationen zu schützen und die ordnungsgemäße Nutzung personenbezogener Daten sicherzustellen.
Dem Entwurf zufolge sind Erhebung und Nutzung personenbezogener Informationen strikt auf das für die Bereitstellung von Produkten oder Dienstleistungen Erforderliche zu beschränken und dürfen den erforderlichen Umfang nicht überschreiten.
Ferner heißt es, dass Internet-Anwendungen Nutzer beim erstmaligen Start durch hervorgehobene Mittel wie Pop-up-Benachrichtigungen klar über die Regeln zur Erhebung und Nutzung personenbezogener Informationen informieren und die ausdrückliche Einwilligung der Nutzer einholen sollten.
Darüber hinaus verlangt der Entwurf, dass Internet-Anwendungen keine personenbezogenen Informationen von anderen Personen als dem Nutzer erheben oder nutzen dürfen, indem sie auf Adressbücher, Anruflisten oder SMS-Berechtigungen zugreifen, außer wenn ein solcher Zugriff für Kommunikationszwecke, das Hinzufügen von Kontakten oder Datensicherungen erforderlich ist.
Wenn personenbezogene Informationen an Dritte weitergegeben werden, müssen Anwendungen dem Entwurf zufolge die gesonderte Einwilligung der Nutzer einholen.
(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)
