Zusammenfassung: Chinas Außenhandel setzt Widerstandsfähigkeit und Aufwärtsdynamik fort

German.news.cn| 08-12-2021 11:25:10| 新華網
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Die Luftaufnahme zeigt den Sonnenaufgang im internationalen Containerhafen Yangpu in der Wirtschaftsentwicklungszone Yangpu in der Provinz Hainan in Südchina, 5. Dezember 2021. (Xinhua/Pu Xiaoxu)

BEIJING, 7. Dezember (Xinhua) -- Chinas Außenhandel hat laut offiziellen Daten in den ersten elf Monaten des Jahres seine Wachstumsdynamik inmitten von Anzeichen einer globalen wirtschaftlichen Erholung und einer robusten Nachfrage beibehalten.

Im Zeitraum Januar bis November stiegen die Ein- und Ausfuhren Chinas im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 22 Prozent auf 35,39 Billionen Yuan (etwa 5,55 Billionen US-Dollar), teilte Chinas Allgemeine Zollverwaltung am Dienstag mit.

Der Wert übertrifft bereits die 32,16 Billionen Yuan für das gesamte Jahr 2020 und liegt nach Angaben der Zollverwaltung 24 Prozent über dem Vorpandemieniveau aus dem Jahr 2019.

Sowohl die Exporte als auch die Importe wuchsen in den ersten elf Monaten des Jahres weiterhin zweistellig, mit einem Sprung von 21,8 Prozent beziehungsweise 22,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Im November stiegen Chinas Importe und Exporte laut den Daten im Vorjahresvergleich um 20,5 Prozent auf 3,72 Billionen Yuan, ein Anstieg um 11,4 Prozent im Vergleich zum Oktober.

Laut dem Direktor des Yingda Securities Research Institute, Zheng Houcheng, stützt der anhaltende globale Aufschwung die chinesische Exportnachfrage. Er erwarte, dass die Nachfrage aus Übersee auch im kommenden Monat stabil bleiben werde.

Sun Binbin, Chefanalyst für festverzinsliche Wertpapiere bei Tianfeng Securities, führte den Anstieg der Importe im vergangenen Monat auf den Anstieg der Einkaufsmanagerindizes und die nachlassenden Beschränkungen der Produktionskapazitäten zurück.

Die Daten vom Dienstag zeigten zudem, dass sowohl die Importe als auch die Exporte im November gegenüber dem Vormonat gestiegen seien, was die starke Nachfrage der Exportproduktion nach Rohstoffimporten und gleichzeitig die inländische Verbrauchernachfrage zum Jahresende widerspiegele, so Sun.

Der Handel mit den drei wichtigsten Handelspartnern Chinas - dem Verband Südostasiatischer Nationen (ASEAN), der Europäischen Union und den USA - verzeichnete von Januar bis November ein solides Wachstum.

Die Wachstumsraten der chinesischen Handelswerte mit den drei Handelspartnern lagen laut den Zolldaten im Berichtszeitraum bei 20,6 Prozent, 20 Prozent beziehungsweise 21,1 Prozent.

Privatunternehmen verzeichneten die höchste Wachstumsrate bei Importen und Exporten, die sich in den ersten elf Monaten um 27,8 Prozent auf 17,15 Billionen Yuan erhöhte, was 48,5 Prozent des Gesamtaußenhandels des Landes entspricht.

Die Importe und Exporte ausländisch investierter Firmen und staatlicher Unternehmen stiegen im Berichtszeitraum um 13,1 Prozent beziehungsweise 27,3 Prozent.

China hat 2021 eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um das Wachstum im Außenhandel zu erhöhen. Dazu gehören die Beschleunigung der Entwicklung neuer Geschäftsformen und -modi, die weitere Vertiefung der Reformen zur Erleichterung des grenzüberschreitenden Handels, die Optimierung des Geschäftsumfelds in den Häfen, und die Förderung von Reformen und Innovationen zur Erleichterung von Handel und Investitionen in Pilot-Freihandelszonen.

(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)

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